Therapiemethoden

 

Die FSP

Die Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen (FSP) ist seit ihrer Gründung 1987 der grösste Berufsverband von universitär ausgebildeten PsychologInnen in der Schweiz. Als Dachverband zählt sie heute mehr als 6200 Mitglieder (davon rund 40 % PsychotherapeutInnen) und besteht aus 46 Gliedverbänden.
Ordentliches Mitglied der FSP kann werden, wer

  • ein Psychologiestudium (Hauptfach, Lizenziats- oder Masterabschluss) an einer Schweizer Universität absolviert hat (oder ein gleichwertiges Studium),
  • Mitglied in einem der Gliedverbände der FSP ist.

Was zertifiziert der FSP-Fachtitel in Psychotherapie?

Der FSP-Fachtitel bescheinigt die Kompetenz zur eigenverantwortlichen Tätigkeit im Gebiet der Psychotherapie. FSP-Fachtitel sind privatrechtlich geschützt und dienen als eine Art Gütesiegel. Der Fachtitel ist rechtlich gesehen nicht Bedingung für eine selbständige Tätigkeit.
Die InhaberInnen eines FSP-Fachtitels sind verpflichtet, sich an die ethischen Richtlinien der FSP-Berufsordnung zu halten und sich ständig fortzubilden.

Anforderungen zur Erlangung des FSP-Fachtitels in Psychotherapie:

  • FSP-Mitgliedschaft
  • Universitärer Abschluss in Psychologie
  • Universitärer Abschluss in Psychopathologie
  • Abgeschlossene Weiterbildung in einer von der FSP anerkannten Institution und in einer wissenschaftlich anerkannten Psychotherapie-Richtung. Unter dem Begriff "Weiterbildung" versteht die FSP eine praxisbezogene, mehrjährige, berufsqualifizierende Spezialisierung nach dem Abschluss des Psychologiestudiums. Dauer: 1200 Std. à mind. 50 Min.
  • Klinische Praxis
  • Selbsterfahrung
  • Supervision der therapeutischen Tätigkeit unter Kontrolle einer anerkannten Supervisorin oder eines anerkannten Supervisors
 

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